Mordfall Zainab: Verurteilter Imran soll am 17. Oktober hingerichtet werden

LAHORE: Ein spezielles Anti-Terror-Gericht hat am Freitag schwarze Haftbefehle gegen Imran erlassen – verurteilt wegen Vergewaltigung und Ermordung des siebenjährigen Zainab.

Imran, der in diesem Fall zu 21 Todesurteilen verurteilt wurde, wird am 17. Oktober im Zentralgefängnis in Lahore hingerichtet.



Die siebenjährige Zainab wurde am 4. Januar in der Nähe des Hauses ihrer Tante in Kasur entführt und fünf Tage später tot auf einem Müllhaufen aufgefunden.

Am 23. Januar behaupteten die Behörden, Imran, einen Serienmörder, der an anderen derartigen Verbrechen beteiligt war, durch einen DNA-Abgleich geschnappt zu haben.

Imrans DNA stimmte laut Polizei auch mit Proben von sieben anderen minderjährigen Mädchen überein, die zuvor in Kasur missbraucht und ermordet worden waren.

Nachdem die Polizei ihn festgenommen hatte, soll Imran gestanden haben, acht minderjährige Mädchen in einer Baugrube und zwei weitere auf einer Müllhalde in Kasur angegriffen zu haben.

JusticeForZainab: Eine Zeitleiste von ihrer Entführung bis zum Urteil

Imran Ali Naqshbandi, der den siebenjährigen Zainab vergewaltigt und ermordet hat, ist zum Tode verurteilt worden

Am 17. Februar verhandelt ein Anti-Terror-Gericht (ATC) den hochkarätigen Fall Imran zum Tode verurteilt vier Mal.

Imran legte Berufung gegen das ATC-Urteil ein, beteuerte seine Unschuld vor dem Obersten Gerichtshof von Lahore und plädierte dafür, das Urteil für nichtig zu erklären.

Das Register des Obersten Gerichtshofs in Lahore wies am 12. Juni Imrans Berufung gegen das Todesurteil zurück, das gegen ihn wegen Vergewaltigung und Ermordung des minderjährigen Mädchens verhängt wurde.

Empfohlen