MNA Jam Abdul Karim gewährt Schutzkaution im Mordfall Nazim Jokhio

Nazim Jokhio (links) und PPP MNA Jam Abdul Karim

Nazim Jokhio (links) und PPP MNA Jam Abdul Karim

  • MNA Jam Abdul Karim erhält Schutzkaution im Mordfall Nazim Jokhio.
  • Er ist der ältere Bruder des Hauptverdächtigen PPP MPA Jam Owais.
  • Der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs von Belutschistan ordnet an, dass Karim innerhalb von 15 Tagen vor dem zuständigen Gericht erscheinen muss.

Der Abgeordnete der Nationalversammlung, Jam Abdul Karim, wurde im Mordfall Nazim Jokhio auf Kaution freigelassen.



Er ist der ältere Bruder des Hauptverdächtigen PPP MPA Jam Owais.

Das Oberste Gericht von Belutschistan gewährte Jam Abdul Karim in einer von Anwalt Sajid Tareen in seinem Namen eingereichten Petition Schutzkaution.

BHC-Chefrichter Naeem Akhtar Afghan ordnete an, Jam Abdul Karim binnen 15 Tagen vor dem zuständigen Gericht zu erscheinen.

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Jam Abdul Karims jüngerer Bruder, MPA Jam Owais, und sechs weitere Personen wurden im Mordfall Nazim Jokhio festgenommen. Jokhio soll die Gäste des PPP-Gesetzesgebers gefilmt haben, die in Thatta nach Houbara-Trappen jagen.

Außerdem seien zuvor Videoaufnahmen aus der Zeit der Ermordung von Nazim, die aus dem Jam House verschwunden waren, sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Die Polizei hatte mitgeteilt, dass das Filmmaterial nach dem Mord von der Fundstelle entfernt und nach der Befragung der in dem Fall festgenommenen Verdächtigen zurückverfolgt worden sei.

Das Filmmaterial wurde einer forensischen Untersuchung des Inhalts zugesandt. Damit soll ermittelt werden, welche Personen direkt an der Tat beteiligt waren, teilte die Polizei mit.

Die Polizei hat auch Abschnitt 365 der Entführung in den Fall aufgenommen und MNA Jam Abdul Karim wurde ebenfalls in die Liste der Verdächtigen aufgenommen.

Nach Angaben des Ermittlungsbeamten wurden bei dem Vorfall 16 weitere Personen, darunter Jam Abdul Karim, namentlich genannt, von denen fünf Verdächtige nicht identifiziert wurden.

Verdächtige gestehen, das Handy des Opfers in den Brunnen geworfen zu haben

Im Mordfall Nazim Jokhio festgenommene Verdächtige gaben zu, das Handy des Opfers in einen Brunnen geworfen zu haben.

Die Ermittler sagten, zwei Verdächtige hätten gestanden, das Handy in einen 15 bis 20 Meter tiefen Brunnen in Memon Goth geworfen zu haben, der seit vielen Jahren trocken ist.

Die Ermittler sagten, Menschen hätten Müll in den Brunnen gekippt und ihn verbrannt. Die Polizei hat sie jedoch vorerst daran gehindert, nach dem Handy zu suchen.

Der Vorfall

Letzte Woche hatte Nazim Jhokio in der Nähe seines Dorfes in Thatta ein Auto mit ausländischem Nummernschild angehalten und die Insassen gefragt, warum sie die Straße blockierten und was sie dort machten. Es kam zu einer verbalen Schlägerei. Nazim erhielt Morddrohungen und sie versuchten, ihm sein Handy zu entreißen. Irgendwie gelang es ihm damals, vom Tatort zu fliehen.

Nach Angaben seines Bruders Afzal hatte Nazim in den sozialen Medien einen Live-Stream einer Jagdexpedition mit ausländischen Gästen der PPP MPA Jam Owais übertragen.

Später rief ihn die PPP MPA zu sich nach Hause, wo er brutal gefoltert wurde, behauptet die Familie von Nazim.

Die Polizei hat am 3. November Nazims Leiche aus Memon Goth in Malir geborgen.

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