Indien schießt Satelliten im Weltraum ab; Modi feiert großen Durchbruch

Indiens Premierminister Narendra Modi spricht während des Vibrant Gujarat Global Summit in Gandhinagar, Indien, 18. Januar 2019. Foto: Reuters

NEU-DELHI: Premierminister Narendra Modi sagte, Indien habe am Mittwoch mit einer Anti-Satelliten-Rakete einen Satelliten im Weltraum abgeschossen und begrüßte den Test als großen Durchbruch in seinem Weltraumprogramm.





Modi gab dies in einer Fernsehansprache an die Nation bekannt. Indien sei nach den USA, Russland und China erst das vierte Land, das eine solche Anti-Satelliten-Waffe einsetzt.

Solche Fähigkeiten haben Ängste vor der Waffenisierung des Weltraums und einem Wettlauf zwischen rivalisierenden Mächten geweckt.



Vor einiger Zeit haben unsere Wissenschaftler einen lebenden Satelliten 300 Kilometer entfernt im Weltraum in einer erdnahen Umlaufbahn abgeschossen, sagte Modi und nannte dies eine historische Leistung.

Indien habe heute eine beispiellose Leistung vollbracht, sagte er auf Hindi. Indien hat seinen Namen als Weltraummacht registriert.

Modi steht nächsten Monat vor einer Parlamentswahl. Er ging zuvor auf Twitter, um seinen Plan für eine landesweite Sendung bekannt zu geben, und sagte, er habe eine wichtige Ankündigung zu machen.

Indien hat seit Jahren ein Weltraumprogramm, das Erdaufnahmesatelliten und Startkapazitäten zu einer billigeren Alternative zu westlichen Programmen macht.

Brahma Chellaney, ein Sicherheitsexperte am Center of Policy Research in Neu-Delhi, sagte, die USA, Russland und China würden Anti-Satelliten-Waffen (ASAT) verfolgen.

Der Weltraum wird in eine Schlachtfront verwandelt, was die Fähigkeiten zur Weltraumabwehr entscheidend macht. Vor diesem Hintergrund ist Indiens erfolgreicher „Kill“ mit einer ASAT-Waffe von Bedeutung.

Vom alten Rivalen Pakistan war sofort kein Kommentar verfügbar. Auch von Chinas Außen- oder Verteidigungsministerium gab es keine sofortige Reaktion.

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