Disneys 3D 'König der Löwen' schickt Animationen nach vorne

Die Erwartungen an den König der Löwen sind himmelhoch

LOS ANGELES: Disneys Blockbuster-3D-Remakes von animierten Klassikern haben in den letzten Jahren durch die Kinokassen gewütet, aber das Studio setzt auf sein neuestes – „Der König der Löwen“ – um ganz an die Spitze der Nahrungskette zu klettern.





Mit einer hochkarätig besetzten Stimme, darunter Beyonce und einem geschätzten Budget von 250 Millionen US-Dollar, hat Hollywoods amtierender Hitmacher keine Kosten gescheut, um sein wohl beliebtestes Ausgangsmaterial fotorealistisch zum Leben zu erwecken.

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Die Erwartungen an den Film über das junge Löwenbaby Simba, das den Tod seines Vaters rächt, um den kommerziellen Erfolg von 'Das Dschungelbuch' (2016), 'Die Schöne und das Biest' (2017) und 'Aladdin' (2019) nachzuahmen, sind himmelhoch. .



Ein Trailer zum neuen „König der Löwen“ wurde in den ersten 24 Stunden im November von 225 Millionen Menschen gesehen und brach damit Disneys Rekord.

Aber während der Film, der am Freitag veröffentlicht werden soll, als der neueste 'Live-Action' -Film von Mouse House in Rechnung gestellt wird, ist er tatsächlich ein ganz anderes Biest.

Da keine menschlichen Charaktere zu sehen waren, wurde fast jede Aufnahme – von den pixelgenauen Haaren von Mufasas glitzernder Mähne bis zu den unheimlich realistischen Hyänenaugen, die durch die Dunkelheit des Elefantenfriedhofs stechen – mit computergenerierten Bildern von Grund auf neu erschaffen.

Und doch ist 'The Lion King' auch keine 3D-Animation im herkömmlichen Sinne.

Stattdessen ist es etwas völlig Neues, sagt Regisseur Jon Favreau – ein Film, der von einem traditionellen Kamerateam gedreht wurde, aber vollständig in einer virtuellen 3D-Welt.

Filmemacher und Schauspieler im Studio konnten digitale Headsets aufsetzen und eine afrikanische Savanne im Stil eines Videospiels „betreten“, um grobe computergenerierte Versionen von Simba und seinen Kumpels zu filmen – oder einfach zu sehen –, die sich durch das Stolze Land tummeln.

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'Die Crew könnte die Headsets aufsetzen, hineingehen und die Kameras in VR auskundschaften und tatsächlich Kameras einstellen', sagte Favreau diese Woche Journalisten in Beverly Hills.

'Immer wenn jemand zu Besuch war, habe ich ihn in die Ausrüstung gesteckt.'

'Hakuna Matata'

Die Neuheit wurde dem Kinderschauspieler JD McCrary nicht entgangen, der den jungen Simba zu Beginn des Films äußert.

'Wir setzten die Headsets auf und hatten diese kleinen Kontrolldinger in unseren Händen', sagte er. 'Wir haben alles gesehen, wir haben die Pride Lands, Pride Rock, die Wasserstelle gesehen... Wir haben alles gesehen, Mann, und es war so cool!'

Aber diese bahnbrechende Methode hatte laut Favreau immense praktische Vorteile, die das tatsächliche Erscheinungsbild des Films prägen.

Die talentierte Crew, die keine Erfahrung mit High-Tech-Visual Effects hatte, konnte ihre Erfahrung und traditionelle Techniken sowie ihre eigentlichen Kamera-'Dollys' und Kräne direkt in das VR-Studio einbringen.

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Bühnenbildner, Drehbuchbetreuer und Kameraleute konnten die Entwicklung des Films beobachten und in Echtzeit Anpassungen an Beleuchtung, Kamera und Aufnahmen vornehmen.

Dies alles geschah, bevor das Filmmaterial an die in London ansässige Firma MPC für visuelle Effekte gesendet wurde, die es zum lebensechten Glanz des endgültigen Films aufpolierte.

In einem weiteren befreienden Bruch mit der Tradition wurden die Synchronsprecher, die ihre Rollen traditionell allein in Tonkabinen sprechen, gemeinsam auf Theaterbühnen aufgenommen, sodass sie ihrem Riff und ihrer Improvisation freien Lauf lassen konnten.

Die ikonische Szene, in der Simba die Philosophie von 'Hakuna Matata' ('keine Sorge' auf Swahili) gelehrt wird, wurde passenderweise auf diese Weise geschaffen.

Seth Rogen, der das Warzenschwein Pumbaa spricht, sagte, es sei 'erstaunlich', in 'wahrscheinlich dem technisch unglaublichsten Film, der je gedreht wurde' ad-lib gefragt zu werden.

'Kreis des Lebens'

Der „König der Löwen“ von 1994 gilt als der Höhepunkt von Disneys „Renaissance“ in den 1990er Jahren und brachte eine erfolgreiche Broadway-Musicalversion hervor.

Das Remake kopiert die Handlung des ersten Films zu einem Beat und bringt sogar James Earl Jones als Stimme von Simbas Vater Mufasa zurück.

Kultige Songs wie 'Circle of Life' und 'I Just Can't Wait to Be King' aus dem Oscar- und Grammy-prämierten Soundtrack des Originals kehren intakt zurück, ebenso wie viele der Musiker dahinter.

Die Komponisten Hans Zimmer und Lebo Morake haben sich erneut für den Soundtrack zusammengetan, Elton John und der Texter Tim Rice liefern einen neuen Credits-Song.

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Aber der Film weicht auf andere Weise ab.

Die Darsteller sind aufgerufen, ihre eigenen Lieder zu singen – von den Schauspieler-Musikern Beyonce und Donald Glover (Simba) bis hin zum komisch-schrägen Rogen.

Während das Original wegen seiner hauptsächlich weißen Besetzung kritisiert wurde, wollten die Schöpfer des Remakes seinen afrikanischen Geschmack verstärken.

Die in Uganda geborene Florence Kasumba verkörpert den finsteren Hyänenführer Shenzi, während der Südafrikaner John Kani dem weisen Rafiki seine Stimme leiht.

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