Chroniken zweier pakistanischer Reisender in Malaysia - III

Fortsetzung von 'Zwei pakistanische Frauen, die allein in Singapur reisen - II'

Es dauerte sieben Stunden mit dem Bus, um von Singapur nach Malaysia zu reisen, aber die Fahrt war malerisch. Kuala Lumpur, die Hauptstadt, bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Minaretten, Wolkenkratzern und von Banyanbäumen gesäumten Boulevards.



Wir haben im Ibis Styles Kuala Lumpur Hotel ausgepackt. Das Zimmer war groß, geräumig und schick. Mit einem Problem jedoch, Kakerlaken. Auch unsere Beschwerden blieben unbeantwortet, weshalb wir uns entschlossen haben, für die Dauer unserer Reise harmonisch neben den Insekten zu leben.

Ibis Styles KL war farbenfroh und komfortabel/ Bildnachweis: Nida M Hussain

Unser erster Halt in Malaysia waren die berühmten Petronas Towers, danach schlenderten wir durch die Geschäfte, die sich unter dem Gebäude befanden. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zu den Cameron Highlands, einer Bergstation, die für ihre Wanderwege bekannt ist. Es war ein Tagesausflug.

Wir gingen zu einer Teefabrik auf einer Teeplantage. In einem urigen kleinen Café zu sitzen und frisch gepflückten Tee zu schlürfen, war ein belebender Moment.

Cameron Highlands/ Bildnachweis: Nida M Hussain

Die Bergstation ist bekannt für ihre atemberaubende Schönheit und ihr üppiges Grün.

Cameron Highlands ist ein Wunder, Bildnachweis: Nida M Hussain

Anschließend besuchten wir die Erdbeerfarmen und machten Halt bei einem Schokoladenladen, der allerlei Köstlichkeiten anbot.

Die Erdbeerfarm

Die Erdbeeren wurden meistens gepflückt, aber noch einige gefunden.

Kaum reife Erdbeeren, Bildnachweis: Nida M Hussain

Leider sprachen hier nur wenige Leute Englisch. Ein Ladenbesitzer, den wir trafen, sprach fünf verschiedene Sprachen, darunter Hindi, und dennoch konnten wir ihn kaum verstehen.

Das Schokoladensortiment hat uns fast in Ohnmacht fallen lassen, Bildnachweis: Nida M Hussain

Die malaysische Küche kann man ganz dem Glück oder guten Recherchen überlassen. Wenn Sie die guten Orte kennen, werden Sie vielleicht das Essen lieben, sonst werden Sie enttäuscht.

Malaysische Küche war für mich nicht wirklich etwas Besonderes/ Bild: Nida M Hussain

Nasi Lemak und Nasi Goreng sind beliebte Gerichte (Nasi bedeutet Reis, Goreng ist gebraten, Ayam ist Hühnchen und Dagging ist Rindfleisch). Mie Goreng ist ein weiteres berühmtes Gericht, das aus Nudeln nach Maggie-Art hergestellt wird.

Ramly Burger ist Malaysias Street Burger, ähnlich unserem Brötchen-Kebab. In Getränken ähneln Teh Tarik und The Panas unserem Dhoodpati. Das Beste in südostasiatischen Ländern ist, dass sie normalerweise Milo haben, falls Sie kein Fan anderer kalter Getränke sind.

Nasi Lemak/ Bildnachweis: Nida M Hussain

Es ist ein einstündiger Flug von Kuala Lumpur nach Langkawi. Auch unser Hotel hier hat uns nicht enttäuscht. Durch eine große Glaswand spähten wir auf die abgeschiedene und stumme grüne Weite. Aber die Stille wurde an einem Strand, Chenang, zerstört, der von Restaurants und Cafés überfüllt ist.

Das gelbe Café/ Bildnachweis: Nida M Hussain

Ich würde auf jeden Fall das Yellow Café empfehlen, das eine köstliche Speisekarte bot.

Die Aussicht und das Essen waren eine Killer-Kombination: Bildnachweis: Nida M Hussain

Nicht weit davon entfernt befindet sich die Kalut-Bar. Wir bestellten eine Pina Colada und eine Limo, schnappten uns unsere Getränke und ließen uns auf Sitzsäcke fallen, um die Wellen zu genießen, die gegen den Sandstrand krachen.

Die Aussicht und Gelassenheit ist ein Traum / Bildnachweis: Nida M Hussain

The Cliff ist auch einer der bekanntesten Orte auf Langkawi. Wir hatten das Glück, einen schönen Blick auf eine romantische Umgebung zu erhaschen.

Milly Bobby Brown Alter

Ziemlich romantische Kulisse/ Bildnachweis: Nida M Hussain

Inselhüpfen ist auch ein Muss, wenn Sie auf dem Land sind. Wir fuhren mit einem Schnellboot zu zwei verschiedenen Inseln.

Die grüne Weite und das Meer. Bildnachweis: Nida M. Hussain

Aber seien Sie gewarnt, Affen laufen hier frei herum und können lästig sein. Einer schleuderte sogar aus dem Nichts eine Wasserflasche auf meinen Freund; zum Glück wurde sie um Zentimeter gerettet.

Der Weg zu einem See beim Inselhüpfen. Bildnachweis: Nida M. Hussain

An unserem dritten und letzten Tag im Land packten wir unsere Koffer, verabschiedeten uns von unseren Mitbewohnern, den Kakerlaken und machten uns auf den Weg zum Flughafen, um einen Flug nach Thailand zu nehmen. Auf diesem Flug waren nur sehr wenige Touristen. Die meisten Passagiere waren Bauarbeiter aus südasiatischen Ländern.

Woher seid ihr Mädels? fragte ein Inder, der neben uns saß.

Pakistan, antworteten wir einstimmig.

Solltest du nicht in Burkas sein? er schoss zurück.

Es dauerte lange, ihm zu erklären, dass sein Stereotyp falsch war. Kurze Zeit später verkündete der Kapitän, dass wir bald in Bangkok, Thailand, unserem letzten Ziel landen werden.

Fortsetzung folgt…

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